Grundsätzlich gehe ich in meinen Beratungen davon aus, dass in einem jeden Menschen von Geburt an, alle Anlagen zu allen Fähigkeiten für ein gelungenes Leben vorhanden sind!
Wie weit nun diese Anlagen zum Wachsen, Blühen und Gedeihen kommen, entscheidet das Elternhaus!
So kann es passieren – ohne hierbei den Eltern einen Vorwurf machen zu wollen, denn sie hatten ja auch Eltern! -, dass diese oder jene Anlage zu wenig, oder aber zu intensiv ausgebildet wird.
Zum Beispiel in meinem Elternhaus „nein“ zu sagen, war absolut verboten: „Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will!!“, war die Devise, und schon habe ich mich früher des Öfteren „über den Tisch ziehen lassen“: Lieb, brav und angepasst sein, war somit eine meiner Masken!
Was ich also bei meinen Klienten-Familien erreichen will, ist eine Erweiterung ihrer Möglichkeiten, im Denken und im Tun: oder aber, dass die Leute nach mir noch mehr können als vorher schon.
Schon lange gilt daher in der Psychosomatik der Satz: „Krankheit ist die Lösung eines unbewussten Konfliktes!“: Irgendwo war es dem Patienten nicht gelungen, einen ihm wichtigen Wunsch durchzusetzen und dies aufgrund eingeschränkter Möglichkeiten.
Frei nach Karl Valentin, München: „Mögen hätten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut!“
Krankheit und Konflikte [11:13m]:
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